Krisenmarketing | Diese Tipps helfen Ihrer Firma durch eine Krise


Eine Digitalstrategie kann lokalen ansässigen Unternehmen helfen, eine Krise durchzustehen. Eine Website erlaubt Ihnen insbesondere auch während eines Lockdowns, Kunden an sich zu binden und sich von Mitbewerbern abzuheben. Eine digitale Verkaufsplattform lohnt sich, wenn sich die Produkte für den Onlinevertrieb eignen. Standortunabhängig erreichen Sie damit eine Käuferschicht außerhalb Ihres Radius und vor allem diejenigen, die am liebsten vom Sofa aus shoppen. Einzelhändler sind dabei keineswegs auf die Expertise externer Werbeagenturen angewiesen. So gibt es auch für Laien einfache Shop-Lösungen, um eine eigene E-Commerce-Plattform nach dem Baukasten-Prinzip aufzubauen. Als knifflig gilt oft auch die Zahlungsabwicklung. Doch auch hierfür gibt es iPayment-Angebote, die sich leicht in ein Shop-System integrieren lassen.

In einigen Fällen lohnt sich die digitale Transaktion auch für lokale Dienstleister. So gibt es für Friseure und Kosmetikstudios Onlineplattformen wie Treatwell, die die Terminvereinbarung abnehmen. Das ist überaus praktisch, zumal kein Salon rund um die Uhr telefonisch erreichbar ist. Auf Wunsch gehen die Kunden in Vorkasse. Da sie ihre Kontaktdaten hinterlassen und eine Erinnerungsmail erhalten, ist die Terminvereinbarung relativ verbindlich und vergrößert die Planungssicherheit.

Ähnliche Systeme bieten sich für die Tischreservierung oder Vorbestellung von Essen in einem Restaurant an. Bistros, die nur wenige Sitzgelegenheiten anbieten können, erzielen mit einer Abholmöglichkeit mehr Umsatz. Um Wartezeiten einzusparen, können Reisebüros, Versicherungsmakler oder Optiker eine Buchung von Beratungsleistungen auch online abwickeln. Das erleichtert die Terminvereinbarung und verhindert unliebsame Wartezeiten.

Arbeiten Sie mit QR-Codes, zum Beispiel in Ihrem Schaufenster, auf Ihren Flyern usw. Das erleichtert Ihren Kunden, sofern sie Smartphone-Nutzer sind, Ihr Angebot auch online zu finden.

Für komplexe Warensysteme und Shops bedarf es wiederum etwas mehr Know-how. Hierfür gibt es eine Reihe kostenfreier oder staatlich geförderter Beratungen und Workshops, die meist von den Landesregierungen oder Branchenverbänden wie der Industrie- und Handelskammer angeboten werden. Ein Beispiel ist das Bundesförderprogramm Digital jetzt, das KMU und Handwerksbetriebe an Beratungsfirmen vermittelt und notwendige Hard- und Software sowie die Schulung der Mitarbeiter bezuschusst. Daneben kommen eventuell auch E-Commerce-Plattformen wie Amazon oder eBay infrage, die eine große Reichweite bieten, aber gleichzeitig eben auch zu Konkurrenzprodukten führen können.



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