Software Defined Storage: Definition, Funktionsweise und Vorteil


Software Defined Storage (dt. softwaredefinierter Speicher) ist eine Speicherarchitektur für Computersysteme, bei der die Software für das Speichermanagement von der zugrundeliegenden Hardware getrennt wird. Auf dem Konzept der Virtualisierung aufbauend, setzt eine SDS-Storage-Umgebung zu diesem Zweck auf eine universelle Schnittstelle für den Zugriff auf Speicherressourcen, die spezifische Software für die Verwaltung der einzelnen Speichergeräte überflüssig macht. Auf diese Weise lässt sich die gesamte Speicherkapazität der verschiedenen Hardware-Komponenten zentral bündeln und in beliebigem Maße skalieren bzw. auf die zugreifenden Clients verteilen. Mithilfe der Software-Defined-Storage-Software lassen sich außerdem konkrete Richtlinien für das Management des Speichers definieren, beispielsweise für folgende Aspekte:

  • Datendeduplizierung: Identifizierung und Beseitigung überflüssiger Datenkopieren
  • Replikation: Mehrfache Speicherung und Synchronisation derselben Datei
  • Thin Provisioning: „schlanke“ Speicherzuweisung, bei der nur der Speicher reserviert wird, der auch tatsächlich benötigt wird
  • Snapshots: virtuelle Datenabbildungen
  • Backups: Lösungen zur Datensicherung

SDS als Storage-Lösung für KMU und Enterprise wird mittlerweile von zahlreichen Providern angeboten, wobei die konkrete Umsetzung des Konzepts häufig sehr unterschiedlich aussieht. Viele Provider offerieren softwaredefinierten Speicher dabei gern als Teilkomponente von Software Defined Data Centern, also virtualisierten Rechenzentren-Ressourcen.



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