Document Object Model: DOM Definition, Aufbau & Beispiel


Das Document Object Model (dt. Dokumenten-Objekt-Modell), kurz DOM, ist eine standardisierte Programmierschnittstelle für die Strukturierung von HTML- und XML-Dokumenten. Entwickelt und veröffentlicht wurde sie vom World Wide Web Consortium (W3C), der 1994 von Web-Erfinder Tim Berners-Lee gegründeten Organisation für den Entwurf und das Etablieren von Standards für das World Wide Web.

Zweck des Document Object Models ist es, Programmierern den Zugriff auf die Komponenten eines Webprojekts und damit das Hinzufügen, Löschen oder Bearbeiten von Inhalten, Attributen und Styles so einfach wie möglich zu machen. DOM dient als plattformunabhängiges und sprachneutrales Bindeglied zwischen Skriptsprachen wie JavaScript und dem zugrundeliegenden Webdokument, indem es den Aufbau des Dokuments in einer Baumstruktur darstellt, in der jeder Knoten ein eigenständiges, ansteuerbares Objekt ist. Aufgrund dieser Strukturierungsform bezeichnet man die auf diese Art dargestellte Variante eines Webprojekts auch als DOM-Tree (dt. DOM-Baum).



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