Doomscrolling: Was sich dahinter verbirgt


Der Begriff „Doomscrolling“ tauchte wahrscheinlich 2018 erstmals auf Twitter auf. Er setzt sich aus dem englischen Begriff „doom“ (Schicksal, Verhängnis, Verderben, Untergang) und dem eingedeutschten „scrollen“ (auf dem Bildschirm verschieben oder „blättern“) zusammen. Die Wortneuschöpfung lässt sich nur schwer in einem Wort übersetzen, etwa „Untergangsscrollen“, und beschreibt den intensiven oder auch manischen Konsum von negativen und alarmierenden Nachrichten. Oftmals ist auch von „Doomsurfing“ die Rede, was das gleiche Phänomen beschreibt.

Gemeint ist, dass scheinbar eine Flut von schlechten Nachrichten über uns hinwegrollt, vor allem in den sich ständig aktualisierenden Newsfeeds der sozialen Netzwerke. Einmal eine Hiobsbotschaft angeklickt, entdecken wir immer neue Schreckensmeldungen. Das Gefühl, in einen Strudel aus schlechten Nachrichten zu geraten, wird von vielen Journalisten und Bloggern beschrieben und von Wissenschaftlern analysiert.



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