Twitter Spaces | Konkurrenz zu Clubhouse


Mit der neuen Funktion Spaces sollen Twitter-User die Möglichkeit erhalten, einen eigenen Chat-Room zu eröffnen. Statt sich dort aber, wie man es von klassischen Chat-Rooms gewöhnt ist, per Textnachrichten zu unterhalten, schaltet man sein Mikro an. Als Host eines solchen Raums können Sie andere Nutzer der Plattform zum Gespräch einladen. Dabei wählen Sie entweder einzelne Personen aus oder geben das Rederecht an alle Nutzer, denen Sie selbst folgen.

Derzeit ist jeder Twitter Space öffentlich zugänglich: Ist der Raum erstmal erstellt, können also auch andere User hineinkommen und dem Gespräch folgen. Selbst sprechen können diese Personen dann aber nicht – wer reden darf, entscheidet der Host selbst. Man kann übrigens als Ersteller eines Raums den eingeladenen Gästen das Sprachrecht auch wieder entziehen. Zuhörer haben hingegen nur die Möglichkeit, durch Emojis Reaktionen abzugeben, und können sich ansonsten nicht direkt beteiligen.

Twitter Spaces sind als direktes und flüchtiges Medium gedacht. Genau wie bei einem Gespräch abseits des Internets, sollen keine Aufzeichnungen stattfinden. Dieser Umstand fördert vermutlich die Offenheit des Gesprächs: Ohne sich darüber Gedanken machen zu müssen, wie das Gesagte zukünftig wirkt, soll man frei reden können. Allerdings mit Einschränkungen: Twitter speichert alle Gespräche für 30 Tage. So soll man beispielsweise illegale Äußerungen nachvollziehen können. Neben Twitter selbst hat auch der Host in dem Speicherzeitraum die Möglichkeit, die Sounddatei herunterzuladen. Andere Redner sollen zumindest ein Transkript des Gesagten downloaden können.



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