Linux SED | So funktioniert der sed-Befehl


Für die Verwendung von SED ist es wichtig, reguläre Ausdrücke zu verstehen. Die Zeichen dienen dazu, dem Befehl mitzuteilen, wie dieser mit einer Folge von Zeichen umzugehen hat. Wichtig sind beispielsweise eckige und runde Klammern:

  • [ABC]: Eine Zeichenklasse verwendet man dann, wenn man aus einer Gruppe von Buchstaben, Ziffern oder Symbolen eine Übereinstimmung sucht; also entweder A oder B oder C.
  • (ABC): Eine Zeichengruppe beschreibt einen festen Begriff; also ABC in dieser Reihenfolge.

Wildcards ermöglichen es bei regulären Ausdrücken, auch nur nach Teilen von Begriffen zu suchen. Sie können zwei verschiedene Varianten verwenden:

  • .: Der Punkt ersetzt genau ein Zeichen.
  • *: Der Asterisk ersetzt beliebig viele Zeichen.

Zudem geben Ihnen reguläre Ausdrücke die Möglichkeit, die Häufigkeit von Zeichen(-Kombinationen) genauer zu bestimmen.

  • ?: Das Fragezeichen gibt an, dass ein Begriff einmal oder gar nicht vorkommen darf.
  • +: Das Pluszeichen legt fest, dass das Zeichen mehrmals, aber mindestens einmal vorkommt.
  • {0,n}: Mit einer Zahl innerhalb von geschweiften Klammern legen Sie genau fest, wie oft die Zeichenkombination vorkommen darf. Wenn Sie zwei Werte eingeben (mit einem Komma getrennt), bestimmen Sie die minimalen und maximalen Wiederholungen.

Schließlich können Sie beim Umgang mit Linux und SED auch noch logische Zeichen einbauen, die Ihnen beispielsweise beim Verknüpfen oder Verschachteln von Suchanfragen helfen.

  • |: Eine Pipe steht zwischen zwei Begriffen und symbolisiert eine Alternative der beiden.
  • ^: Das Zirkumflex (direkt vor einen Begriff geschrieben) negiert diesen; diese Zeichenfolge darf demnach nicht vorkommen.

Mit diesen Zeichen modifizieren Sie also die Eingabe im SED-Befehl und können auf diese Weise komplexe Aufgaben erledigen.



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