Robocopy – Backup unter Windows 10 an Beispielen erklärt


Mit Robocopy ist noch eine wesentlich detailliertere Feinsteuerung von Backups möglich. So kann man auch Dateiattribute gezielt ein- oder ausschließen. Maßgeblich ist hierfür die Option /COPY:copyflag[s]. Robocopy verwendet standardmäßig den Befehl /COPY:DAT, überträgt via Backup also die Dateiinhalte (D = Data), Attribute wie schreibgeschützt oder versteckt (A = Attributes) und den Zeitstempel (T = Timestamp). Der Timestamp gibt Auskunft über Erstellungsdatum, Änderungsdatum und das Datum des letzten Zugriffs. Für inkrementelle Backups sind solche Zeitstempel essenziell, da sie nur aktuelle Änderungen an Dateien und Verzeichnissen berücksichtigen. Ein weiterer Parameter ist beispielsweise S (= Security), der NTFS-Zugriffsrechte transferiert.

Der Ausschluss von einzelnen Kopierflags kann helfen, wenn z. B. bestimmte Sicherheitsrechte auf dem Zielsystem nicht korrekt gesetzt werden können und die Kopieraktion aus dem Grunde scheitert oder nicht vollständig durchgeführt wird. In dem Fall kann man gezielt auf das S-Copyflag verzichten. Der Einschluss des Flags A (für Dateiattribute) kann etwa gezielt den Schreibschutz von Dateien auf die Sicherheitskopien übertragen. Der Code sieht bei der Übertragung von Dateiinhalt, Attribut (z. B. Schreibschutz) und Zeitstempel wie folgt aus:



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