Datenmanagement erklärt: Definition, Aufgaben & Herausforderungen


In modernen Unternehmen fallen tagtäglich Unmengen von Datensätzen an. Dank elektronischer Datenverarbeitung (EDV) ist das Erfassen und Organisieren der Informationen eigentlich kein Problem mehr. Kundendaten können in Datenbanken erfasst werden, die Mitarbeiterverwaltung lässt sich automatisieren. Dazu muss der Rechner nur mit ausreichend Daten gefüttert werden, ausgeklügelte Algorithmen übernehmen den Rest.

Doch mit der zunehmenden Vernetzung und der steigenden Datenflut entstehen neue Probleme. Mehrere Mitarbeiter müssen auf denselben Datenbestand zugreifen, und zwar möglichst gleichzeitig. Daten sollen nicht mehrfach erfasst werden und jederzeit auffindbar sein. Doch vor allem müssen sie sicher sein vor Verlust durch Hardware-Defekte oder fehlerhafte Bedienung und abgeschirmt vor Hackern und sonstigen Datendieben im Internet. Dabei sind nicht zuletzt rechtliche Aspekte zu beachten, d. h. Aufbewahrungsfristen, Einverständniserklärungen zur Speicherung personenbezogener Daten und das Ernennen von Datenschutzbeauftragten.

Die Komplexität dieses Themenbereichs hat zur Entwicklung einer neuen Disziplin in der Informationstechnik geführt, dem Datenmanagement. Auch die Forschung beschäftigt sich mit dem Thema. Data Science heißt der noch recht neue Zweig der Wissenschaft, der sich u. a. der vernünftigen Ablage und Verknüpfung von Daten sowie der effektiven Suche in großen Datenbeständen widmet.



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