UML-Zustandsdiagramm: Erklärung, Erstellen & Beispiel


Ereignisse (Actions) können näher beschreiben, unter welchen Bedingungen ein Zustand verlassen wird, um in den nächsten Zustand zu wechseln. Beim Übergang vom Startzustand zum ersten echten Zustand ist es nicht notwendig, weitere Ereignisangaben sind optional. Wird kein Ereignis angegeben, bedeutet dies, dass es automatisch eintritt, sobald alle Aktivitäten in vorherigen Zuständen abgeschlossen sind.

Ein KEIN-Ereignis (Trigger/ANY-Trigger) besagt, dass das Ereignis grundsätzlich immer vorhanden ist. Ereignisse können als Verhaltensspezifikation innerhalb des Zustands benannt werden oder innerhalb des Zustandsübergangs benannt werden (siehe Transition).

Ein auslösendes Ereignis muss die folgenden drei Bedingungen erfüllen:

  • entry: Das Ereignis wird beim Eintritt in einen Zustand automatisch ausgelöst, d. h. in allen hereinkommenden Ăśbergängen.
  • exit: Das Ereignis wird beim Verlassen eines Zustandes ausgelöst, d. h. in allen abgehenden Ăśbergängen.
  • do: Das Ereignis wird immer wieder ausgelöst, wenn der Zustand nicht gewechselt wird.

Diese Verhaltensspezifikationen können innerhalb des Zustands notiert werden, um vereinfacht darzustellen, unter welchen Verhaltensweisen sich der Zustand ändert.Für die grafische Darstellung solcher Auslöser gibt es zwei Möglichkeiten: Einmal können sie innerhalb des entsprechenden Zustands ausgewiesen werden, wie folgendes Zustandsdiagramm-Beispiel verdeutlicht:



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