SOAP | Webservices und die W3C-Empfehlung


SOAP und REST (letzteres ist eigentlich eine Architektur und kein Protokoll) werden beide für Webservices verwendet, gehen die Aufgabe aber unterschiedlich an. Während SOAP etwas älter ist, hat REST (bzw. RESTful Webservices) enorm aufgeholt und stellt derzeit ca. 70 Prozent der Webservices im Internet zur Verfügung.

Beide haben allerdings unterschiedliche Vorteile: REST gilt beispielsweise als relativ einfach, arbeitet nicht nur mit XML, ist schneller und im Vergleich zu SOAP ein Leichtgewicht. Die Freiheit, die REST in Bezug auf XML hat (man greift hier häufig zu JSON), genießt SOAP bei der Auswahl des Protokolls. Zwar dürfte HTTP die häufigste Wahl sein, aber theoretisch funktioniert SOAP auch in Kombination mit FTP, SMTP oder anderen Protokollen.

SOAP hat zudem einen großen Vorteil in Bezug auf die Sicherheit: In dem Netzwerkprotokoll ist WS-Security (Spezifikationen zu Sicherheitsaspekten bezüglich Webservices) fest verankert. Auch der Umgang mit Fehlern ist in SOAP besser geregelt, denn hier ist eine Funktion zur Anfragewiederholung direkt eingebaut.



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