FOMO (Fear of missing out): Bedeutung, Definition + Studien


Nicht immer ist sofort der Gang zum Psychologen notwendig, wenn Sie bemerken, dass Sie unter FOMO leiden. In vielen Fällen lässt sich die Angst mit einigen einfachen Methoden in den Griff bekommen.

1. Offline-Zeiten: Als Soforthilfe können Sie sich eine App herunterladen, z.B. Space für Android bzw. Space für iOS, die Ihre Social-Media- oder Smartphone-Nutzung insgesamt überwacht und einschränkt.

2. Akzeptanz: Bedürfnisse können wir befriedigen, aber unsere Wünsche sind grenzenlos. Sobald wir einen Wunsch erfüllt haben, haben wir bereits wieder neue. Akzeptieren Sie, dass Sie niemals alles im Leben haben werden, was Sie sich wünschen. Verschaffen Sie sich Klarheit über Ihre Werte: Was ist Ihnen wirklich wichtig im Leben? Dann setzen Sie Ihre Prioritäten entsprechend und fokussieren sich auf das, was Sie nachhaltig zufrieden macht.

3. Dankbarkeitstagebuch: Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass dankbare Menschen auch glücklicher sind als ihre Zeitgenossen. Führen Sie daher ein Dankbarkeitstagebuch, um Ihre Dankbarkeit zu trainieren. Damit verbessern Sie nicht nur Ihre Stimmung und Lebenszufriedenheit, sondern auch Ihren Schlaf und senken Ihren Stresslevel. Es reicht aus, jeden Tag in ein Notizbuch drei Dinge hineinzuschreiben, für die Sie dankbar sind. Wenn Sie die Methode regelmäßig anwenden, können Sie Ihre FOMO an der Wurzel bekämpfen.

4. Achtsamkeit: Wer Angst hat, etwas zu verpassen, der ist gedanklich nicht präsent, sondern in der Vergangenheit („Hätte ich mich doch anders entschieden.”) oder in der Zukunft („Das, was sie geschafft hat, werde ich in meinem Leben nie erreichen.”). Nutzen Sie Achtsamkeitsübungen wie Meditation, um sich selbst dabei zu ertappen, wenn Ihre Gedanken aus dem Hier und Jetzt verabschieden und zu Fantasiereisen aufbrechen.

5. Freundschaften: Nehmen Sie sich bewusst Zeit, um Freundschaften und Beziehungen im realen Leben zu pflegen. Statt abends stundenlang durch Feeds zu scrollen, verabreden Sie sich mal wieder oder rufen Sie einen Freund an, bei dem Sie sich schon lange nicht mehr gemeldet haben. Sie haben wenig Freunde? Nehmen Sie ein altes Hobby wieder auf oder lernen Sie etwas Neues. Gehen Sie zu Veranstaltungen, bei denen Sie auf Gleichgesinnte treffen. Es lohnt sich, Zeit zu investieren, um echte Freundschaften aufzubauen. Denn sie sind einer der besten Schutzfaktoren gegen psychologische Belastungen.



Source link

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.