Semantic Web erklärt: So funktioniert ein semantisches Web


Entitäten und Ontologien zählen zu den wichtigsten Bestandteilen des semantischen Webs. „Entität“ ist ein Begriff aus der Semantik – eine solche Sinneinheit besteht aus einem Identifikator und zugehörigen Attributen. Als Beispiel: „Barack Obama“ wäre in einer Entität der Identifikator, während Informationen wie „US-Präsident“, „Rechtsanwalt“, „Demokrat“ die Attribute, also beschreibende Eigenschaften sind. Entitäten wiederum können zueinander in Beziehungen stehen und thematisch verwandt oder verschieden sein.

Stehen Entitäten in einem Kontext zueinander, ist von „Ontologien“ die Rede. Ontologien sind für Menschen bzw. Maschinen lesbar formulierte, geordnete Informationsmengen und logische Aussagen, die Verbindungen herstellen und Beziehungen aufzeigen.

Entitäten und Ontologien sind für das Semantic Web unerlässlich. Nur mit ihnen können Programme Beziehungen zwischen Worten, Satzkonstruktionen, Bildern und Zeichen verstehen, Mehrfachbedeutungen und Duplicate Content intelligent filtern, Webinhalte interpretieren und Entitäten thematisch unterscheiden. Auf diese Weise entsteht ein reiches Wissensnetzwerk, das nicht nur aus unstrukturierten Informationen, Keywords und Adressen besteht. Künstliche Intelligenzen werden in Zukunft in der Lage sein, das gesammelte Wissen des WWW nicht nur oberflächlich zu durchsuchen, sondern zu verstehen und zielführend zu interpretieren.



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